Schießen - Schützenverein Simmozheim e.V.

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Schützenverein Simmozheim e.V.
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Das Schützenwesen...
ist eine der wenigen kultur- und sozialgeschichtlichen Erscheinungen, die sich über viele Jahrhunderte hinweg kontinuierlich entwickelt und bis heute erhalten hat. Es ist ein wichtiger, historisch gewachsener und lebendiger Teil der regionalen bzw. lokalen Identität. Das Schützenwesen umfasst eine große Anzahl von Bräuchen und Traditionen, die in ganz Deutschland in zahlreichen unterschiedlichen Erscheinungsformen verbreitet sind.

"Tradition ist nicht das halten der Asche sondern das Weitergeben der Flamme"
Thomas Morus 1478-1535

Seit Dezember 2015 haben unter anderem Volkstanz, die manuelle Glasfertigung und das Choralsingen etwas mit dem deutschen Schützenwesen gemeinsam – sie alle hat die deutsche UNESCO-Kommission als immaterielles Kulturerbe ausgezeichnet. In der Begründung für diese Auszeichnung betont die UNESCO, dass das deutsche Schützenwesen an vielen Orten ein wichtiger, historisch gewachsener und lebendiger Teil der regionalen oder lokalen Identität ist. Sie würdigt damit die große Anzahl von Bräuchen und Traditionen, die in Deutschland in zahlreichen unterschiedlichen Erscheinungsformen verbreitet sind und meist in Vereinen gepflegt werden. Auch denen, die sonst keine Berührung mit dem Schützenwesen haben, dürften die verschiedenen Schützenfeste ein Begriff sein. Über diese Anlässe hinaus prägen gerade in kleineren Orten die unterschiedlichen Schützenvereinigungen das soziale und kulturelle Gemeinschaftsleben. Damit werden kulturelle Ausdrucksformen bezeichnet, die unmittelbar von menschlichem Wissen und Können getragen, von Generation zu Generation weitervermittelt und stetig neu geschaffen und verändert werden. So gehören zum Beispiel auch die deutsche Brotkultur, die Genossenschaftsidee und der rheinische Karneval zum immateriellen Kulturerbe Deutschlands.

Sportschießen oder Schießsport ist international der sportliche Umgang mit Schusswaffen oder Sportbogen (Armbrust, Bogen). Sportliches Schießen bedeutet Schießen nach bestimmten Regeln, die Waffe wird dabei, - entgegen ihrem jagdlichen oder militärischen Ursprung, als Sportgerät verwendet, ähnlich wie der Speer beim Speerwurf oder der Degen beim Fechten. Schießsport ist Präzisionssport. Ziel des Sportschießens ist es, die Mitte einer Schießscheibe, durch Einklang von Körper (statischem Aufbau und Körperbeherrschung) und Geist (innere Ruhe und Kontrolle von äußeren Einflüssen), zu treffen. Dies erfordert Training, sowohl körperliches als auch mentales. Oft werden diese Belastungen unterschätzt und Schießen gelegentlich nicht als Sport anerkannt. Die Ringanordnung auf einer Schießscheibe wird „Spiegel“ genannt, in den meisten Disziplinen handelt es sich um Ringscheiben, bei denen maximal zehn Ringe erreicht werden können. Je näher man die Treffer in der Mitte platzieren kann, umso mehr Ringe erhält der Schütze. Im Finale der großen Wettkämpfe wird jeder Ring noch mit „Zehntel“ unterteilt, damit es seltener zum Gleichstand kommt. Beim Sportschießen werden in der Regel Wettkämpfe mit, je nach Disziplin und Altersklasse, 20, 30, 40 oder 60 Schuss geschossen. Es werden dabei in der Regel einzelne Zehnerringscheiben verwendet, in Wettkämpfen mit dem Luftgewehr jedoch seit einiger Zeit ausschließlich Scheibenstreifen, die mit jeweils 10 oder 5 Spiegeln versehen sind. Inzwischen werden oft elektronische Anlagen verwendet. Bei Luftpistole werden 5 Schuss auf eine Scheibe geschossen. In Deutschland wird der Schießsport streng abgegrenzt vom Verteidigungsschießen und dem militärischen Schießen. In anderen Ländern, zum Beispiel in den USA und der Schweiz, ist dies historisch bedingt anders. Gerade in Hinsicht auf den Nachwuchs bieten auch wir eine rein elektronische Alternative zu den Druckluftwaffen an. Für diese Art des Schießens gibt es kein Mindestalter. Das Mindestalter für die Ausübung des Schießsports mit Druckluftwaffen liegt bei 12 Jahren, wobei es hierbei auch die Möglichkeit einer Ausnahmegenehmigung gibt (altersbedingte Untergrenze ist im Waffengesetz nicht festgelegt). Jugendlichen, die das 14. Lebensjahr vollendet haben und noch nicht 16 Jahre alt sind, ist auch das Schießen mit KK (kleinkalibrigen Schusswaffen) und Waffen mit glatten Läufen (Flinten) bis Kaliber 12 unter Obhut des zur Aufsichtsführung nach §11 der AWaffV berechtigten Sorgeberechtigten oder verantwortlicher und zur Kinder- und Jugendarbeit für das Schießen geeigneter Aufsichtspersonen (Jugendleiter, Lehrer, berufliche Ausbilder und Inhaber einer Jugendbasislizenz bzw. lizenzierter Vereinsübungsleiter §27.4.2 AWaffV)  erlaubt (§27 WaffG + §27 AWaffV). Unter bestimmten Auflagen in Bezug auf die physische und psychische Entwicklung der Jugendlichen können Ausnahmen von den Altersgrenzen beantragt werden. In allen genannten Fällen ist grundsätzlich eine Einverständniserklärung der Personensorgeberechtigten erforderlich. Beim Bogenschießen gibt es keine gesetzliche Alterseinschränkung. Quelle: Wikipedia, mehr Informationen finden Sie hier.
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